Thierry’s HomeLab

Über mich

Mein Setup.

Smart Home, Werkstatt, Server und Netzwerk – mein Setup im Überblick.

Klein angefangen · Schritt für Schritt erweitert

Smart Home

Mein Smart Home ist über die Jahre gewachsen. Am Anfang ging es darum, die Möglichkeiten kennenzulernen und mit wenigen Komponenten erste Erfahrungen zu sammeln. Heute sind neben der Beleuchtung auch Teile der Haustechnik in Home Assistant eingebunden.

Die ersten Schritte mit Raspberry Pi und FHEM

Angefangen habe ich mit einem Raspberry Pi und FHEM. Zunächst waren Temperatursensoren in den einzelnen Räumen und das eine oder andere Licht eingebunden. Ein überschaubarer Einstieg, bei dem ich vieles ausprobieren und dazulernen konnte.

Der Wechsel zu Home Assistant

Nach ungefähr zwei Jahren bin ich zu Home Assistant gewechselt. Ausschlaggebend waren für mich damals die zusätzlichen Möglichkeiten, die aus meiner Sicht grössere Community und eine Oberfläche, die ich besser an meine eigenen Vorstellungen anpassen konnte.

Dieser Wechsel liegt schon einige Zeit zurück. Den heutigen Stand von FHEM kenne ich nicht – meine Entscheidung beschreibt deshalb meine damaligen Erfahrungen und keinen aktuellen Vergleich der beiden Systeme.

Vom Raspberry Pi zum Mini-PC

Mit dem wachsenden Setup kamen immer mehr Daten zusammen. Gleichzeitig wollte ich die Betriebssicherheit verbessern, insbesondere mit Blick auf die SD-Karte im Raspberry Pi. Deshalb bin ich später auf einen Mini-PC umgestiegen.

Was heute eingebunden ist

In verschiedenen Räumen und im Garten kommen überwiegend Hue-Leuchten zum Einsatz. Dazu ergänzen Shelly-Aktoren die Steuerung von Leuchten und weiteren Verbrauchern. Auch WLAN-Leuchten von Govee gehören zu meinem Setup.

Die Überwachung des Elektroboilers und der Heizung ist ebenfalls integriert, ebenso einige Kameras. So ist aus den ersten Temperatursensoren nach und nach ein vielseitigeres Smart Home geworden.

Mich interessiert dabei besonders, wie sich mit einfachen oder günstigen Komponenten gute Lösungen umsetzen lassen. Die Erfahrungen auf diesem Weg möchte ich hier in Anleitungen und Projektberichten weitergeben.

Konstruieren · Drucken · Fräsen

Werkstatt & 3D Printing

In meiner Werkstatt treffen die Kenntnisse aus meiner Polymechanikerlehre auf die Freude am Ausprobieren. Vom Zeichnen am Bildschirm bis zur Arbeit an der Maschine gehört für mich alles zusammen. Besonders spannend wird es, wenn aus einer eigenen Idee ein Teil wird, das sich tatsächlich in die Hand nehmen lässt.

3D-Druck: ein neuer Drucker nach vielen Jahren

Vor rund eineinhalb Jahren habe ich meinen ersten 3D-Drucker in den Ruhestand geschickt. Seither verwende ich einen Anycubic Kobra S1 mit automatischem Filamentsystem. Der Umstieg fiel mir leicht, und ich bin bis heute begeistert von der Arbeit mit dem Drucker.

Die meisten Teile drucke ich mit PLA oder PETG. Daneben kommen bei mir auch TPU, ASA und carbonfaserverstärkte Filamente zum Einsatz. So bleibt der 3D-Druck auch nach rund 15 Jahren ein Thema, bei dem es immer wieder etwas auszuprobieren und dazuzulernen gibt.

Stepcraft D600: die Werkstatt wächst

Vor etwa einem halben Jahr durfte ich eine ältere Stepcraft D600 übernehmen. Mit der CNC-Fräse bin ich noch dabei, mich anzufreunden und ihre Möglichkeiten kennenzulernen. Sie ergänzt den 3D-Druck um einen weiteren Weg vom Entwurf zum fertigen Werkstück. Hier stehe ich noch am Anfang – auch diese Lernschritte gehören für mich zum Selbermachen dazu.

Konstruieren mit Fusion

Für meine Zeichnungen und 3D-Konstruktionen verwende ich meistens Autodesk Fusion, vielen noch als Fusion 360 bekannt. Ich arbeite sehr gerne damit und kann dabei auf die Grundlagen aus meiner Ausbildung zurückgreifen.

Für berechtigte Privatanwender bietet Autodesk eine kostenlose Version für nichtkommerzielle Projekte mit eingeschränktem Funktionsumfang an. Die aktuellen Voraussetzungen stehen bei Autodesk Fusion für persönliche Nutzung ↗.

Auch klassische Werkzeuge gehören dazu

Neben 3D-Drucker und CNC-Fräse gehören eine grosse Holzbearbeitungsmaschine sowie Schleif- und Bohrwerkzeuge zur Werkstatt. Sie ergänzen die digitalen Verfahren dort, wo Material zugeschnitten, angepasst oder nachbearbeitet werden muss.

Auf dieser Website möchte ich nach und nach zeigen, was mit dieser Ausstattung entsteht, und meine Anleitungen und Erfahrungen dazu teilen.

Selbst hosten · Ausprobieren · Vereinfachen

Server & Netzwerk

Auch mein HomeLab hat klein angefangen. Aus den ersten Versuchen mit einem eigenen Server wurde mit der Zeit eine umfangreiche virtuelle Serverlandschaft. Heute ist mein Setup wieder kompakter – die Erfahrungen aus dieser Zeit begleiten mich aber weiterhin.

Der Einstieg: HP-Server und ownCloud

Meine ersten Erfahrungen habe ich mit einem HP-Server mit vier Festplatteneinschüben gesammelt. Darauf begann ich, ownCloud einzurichten und zu nutzen. Einen Dienst selbst aufzusetzen und sich mit der Technik dahinter auseinanderzusetzen, war mein Einstieg in die Welt des Selfhostings.

Ein eigenes Testlabor mit ESXi

Später kam ein grosser 19-Zoll-Rackserver mit zwei Sechskern-Prozessoren und 72 GB RAM dazu. Damit beschäftigte ich mich intensiv mit VMware ESXi und baute eine eigene Umgebung mit verschiedenen virtuellen Servern auf.

Ein Teil davon diente als Testumgebung, um Dinge auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Andere virtuelle Server übernahmen Aufgaben im produktiven Betrieb. So standen das Experimentieren und der zuverlässige Alltagseinsatz nebeneinander – mit entsprechend viel Technik, um die ich mich kümmern konnte.

Heute: Synology und Docker-Container

Aus Zeitgründen habe ich diese Serverlandschaft später reduziert. Heute arbeite ich hauptsächlich mit einer Synology mit acht Festplatteneinschüben und betreibe darauf Docker-Container. Damit ist mein HomeLab überschaubarer geworden, ohne dass ich das Selbsthosten aufgegeben habe.

Für mich gehört auch das zur Entwicklung eines HomeLabs: Der Aufbau darf sich verändern und muss zur Zeit passen, die neben Beruf und anderen Projekten dafür bleibt.

Das Netzwerk dahinter

Im Netzwerk setze ich auf Router und WLAN-Access-Points von Ubiquiti. Für Geräte beziehungsweise Smart-Home-Komponenten und meine persönlichen Geräte habe ich getrennte Netze eingerichtet. Diese Aufteilung hilft mir, die verschiedenen Bereiche meines Setups voneinander zu trennen und den Überblick zu behalten.

Erfahrungen mit verschiedenen Firewalls

Bei den Firewalls habe ich über die Jahre ebenfalls unterschiedliche Lösungen kennengelernt. Von Zyxel über Sophos bis hin zu pfSense konnte ich mit verschiedenen Systemen Erfahrungen sammeln. Dabei war für mich das Einrichten und Ausprobieren genauso interessant wie die Frage, welche Lösung zum jeweiligen Aufbau passt.

Auf dieser Website möchte ich diese Erfahrungen nach und nach aufgreifen – vom Einstieg ins Selfhosting über virtuelle Testumgebungen bis zum heutigen, kompakteren Setup.